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Corona beeinflusst die Landwirtschaft

Hofläden haben es in der Krise noch mit am besten: „Der Direktabsatz läuft gut, weil die Menschen die kurzen Wege bevorzugen und Supermärkte meiden“, sagt der Vorsitzende des Kreisbauernverbands Siegfried Nägele. Negativ ist jedoch, dass die Gastronomie momentan fast keine Lebensmittel benötigt und so als wichtiger Abnehmer fehlt. Das bringe alles durcheinander, denn: „In der Gastronomie wird viel mehr Rindfleisch und Gemüse gebraucht als in den privaten Haushalten.“ Schlachtereien hätten deshalb weniger Absatz, bei Schlachtkühen sei darum auch der Preis gefallen.

Der Milchkonsum in den Privathaushalten hat spürbar zugenommen, auf der anderen Seite fehlten jedoch die Cafés als Abnehmer von Milchprodukten. Stark nachgefragt ist vor allem Mehl, des- halb verzeichneten die Mühlen, vor allem die kleineren, einen deutlich gestiegenen Absatz. adö


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