Infoartikel

Das Festprogramm zum Jubiläum der Synagoge

Das 200-jährige Bestehen der Esslinger Synagoge wird das ganze Jahr über mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert.

Vorträge: Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe hält die Historikerin Gudrun Emberger am Sonntag, 10. Februar, um 15 Uhr im Theodor-Rothschild-Haus einen Vortrag zur Biografie von Jud Süß Oppenheimer. Am Sonntag, 17. März, um 18 Uhr berichtet Martin Ulmer im Theodor-Rothschild-Haus über „Antisemitismus in Stuttgart im Kaiserreich und in der Weimarer Republik“. Das Schicksal der Synagogengebäude und der jüdischen Friedhöfe in der NS-Zeit in Württemberg und Esslingen beleuchten Joachim Hahn und Stadtarchivar Joachim J. Halbekann am Sonntag, 14. April, in einem Vortrag in der Synagoge im Heppächer. Start ist um 18 Uhr.

Führungen: Am Donnerstag, 14. Februar, führt Pfarrer Joachim Hahn unter der Überschrift „Jüdisches Esslingen“ um 18 Uhr durch die Esslinger Synagoge. Am Montag, 29. April, öffnet Binah Rosenkranz um 17.30 Uhr die Tür der Synagoge und gibt Einblicke ins Judentum. Am Sonntag, 2. Juni, führt Gerhard Voß vom Verein Denk-Zeichen durch die Synagoge.

Konzerte: In einem interreligiösen Chorkonzert ist am Sonntag, 17. Februar, um 17 Uhr im Münster St. Paul jüdische und christliche Musik (auch aus Esslingen) zu hören. Zum jüdischen Kulturtag steht am Sonntag, 7. April, um 17 Uhr ein Konzert im CVJM-Lutherbau auf dem Programm.

Filme: Das Kommunale Kino klinkt sich am Sonntag, 3. März, in die Veranstaltungsreihe ein und zeigt um 17 Uhr den Film „Menashe“. Mit „Back to the fatherland“ ist im Kommunalen Kino am Sonntag, 17. März, um 17 Uhr ein Dokumentarfilm zu sehen. Am Sonntag, 31. März, ist im Kommunalen Kino um 17 Uhr der Spielfilm „Ein Tag wie kein anderer“ zu sehen.

Theater: Die Gedichte der jüdischen Schriftstellerin Selma Meerbaum-Ei­singer stehen am Sonntag, 24. Februar, um 17.30 Uhr bei einer Lesung mit musikalischer Begleitung im Esslinger Scala auf dem Programm. Die Theater-AG der Stiftung Jugendhilfe aktiv/Theodor-Rothschild-Haus zeigt am Donnerstag, 23. Mai, um 11 Uhr das Stück „Der kleine Prinz“, frei nach Antoine de Saint-Exupéry. Auch die Württembergische Landesbühne beteiligt sich am Festprogramm und wird das Theaterstück „Anne Frank“ zeigen. Der Termin steht zurzeit noch nicht fest.

Festakt: Die zentrale Festveranstaltung zum 200-jährigen Jubiläum der Esslinger Synagoge beginnt am Sonntag, 2. Juni, um 17 Uhr im Gemeindehaus am Blarerplatz. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), OB Jürgen Zieger, Rabbiner Yehuda Pushkin und Wolfgang Drexler hält Pfarrer Joachim Hahn einen Vortrag über die Geschichte der Esslinger Synagoge. Die Redebeiträge werden vom Chor „Die Taktlosen“ umrahmt. Anschließend tritt die Gruppe Asamblea Mediterranea auf. Mit Balladen, Liebesliedern und Festtagsgesängen schlägt sie eine musikalische Brücke zwischen der Kultur der Sepharden und der Aschkenazen.dw

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