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Das Gelände gehört zum Sanierungsgebiet

Insgesamt umfasst die Fläche, die der Vorentwurf des Bebauungsplans umfasst, gut 10 000 Quadratmeter. Ohne den Bestand sieht es rund 40 Wohneinheiten und 63 Stellplätze vor. Gemäß dem Konzept könnten im hinteren Bereich drei Mehrfamilien- und fünf Einfamilienhäuser entstehen, an der Ecke Hohe Steige/Adolf-Scheufelen-Straße vier Mehrfamilienhäuser.

Das Quartier für das das Stuttgarter Büro Wick + Partner ein Bebauungskonzept erstellt hat, lag anfangs nur teilweise innerhalb des Sanierungsgebiets „Ortsmitte Oberlenningen“. Unter dem Titel „Neue Mitte Oberlenningen“ hatte das Büro vor zwei Jahren Ideen für die Umstrukturierung wesentlicher Bereiche des Zentrums und entlang der Lauter erarbeitet. Das Quartier zwischen Hoher Steige und der Adolf-Scheufelen-Straße war da großteils noch außen vor. Im Herbst 2019 hat der Gemeinderat beschlossen, es in das Sanierungsgebiet aufzunehmen. Deshalb wurde dafür nun separat ein Konzept erstellt.

Die unter Denkmalschutz stehende „Kutscherei“ ist in die Planungen einbezogen und soll den künftigen Quartiersplatz begrenzen. Das rechtwinklige Gebäude wurde, wie große Teile der Papierfabrik, von den renommierten Architekten Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle erbaut. „Wir hatten früher quasi eine eigene Spedition“, erklärt Dr. Ulrich Scheufelen dazu. Bevor die Bahn nach Oberlenningen kam, wurden die Papierrollen mit Kutschen gen Kirchheim transportiert. Als das Gebäude nicht mehr als Unterstand für die Fuhrwerke benötigt wurde, diente es, wie das mit einem Torbogen verbundene Gebäude nebenan, den Gärtnern als Wohnhaus. ank

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