Infoartikel

Das Unternehmen Keller Lufttechnik und die Raumluftreinhaltung

bei Fa. Keller Lufttechnik, Ministerin Eisenmann und Kirchheimer Schulleiter im Gespräch, Gute bildung - aber sicher, corona
bei Fa. Keller Lufttechnik, Ministerin Eisenmann und Kirchheimer Schulleiter im Gespräch, Gute bildung - aber sicher, corona

Keller Lufttechnik wurde 1903 als Bauflaschnerei gegründet. Vor hundert Jahren begann das Unternehmen, das heute rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, bereits mit dem Bau einfacher Lüftungsanlagen. Die Brüder Horst und Frank Keller leiten das Familienunternehmen seit 1992, in vierter Generation.

Seit 1948 ist Keller Luftechnik in Jesingen ansässig. In über 70 Jahren wurden an diesem Standort mehr als 500 junge Leute ausgebildet, in den unterschiedlichsten Berufen. Eine Bildungspartnerschaft bestand zunächst mit der Jesinger Werkrealschule. Als diese sich zur reinen Grundschule gewandelt hatte, entstand eine neue Bildungspartnerschaft mit der Kirchheimer Freihof-Realschule. Gute Bildung ist für das Unternehmen also immer schon ein wichtiges Anliegen - durchaus auch im eigenen Interesse.

„Aber sicher“: So heißt der zweite Teil des Titels, unter dem der CDU-Land­tagsabgeordnete Karl Zimmermann zum Gespräch mit Kultusministerin Susanne Eisenmann eingeladen hatte. Zum einen sollte das heißen, dass das Land Baden-Württemberg gute Bildung garantiert. Zum anderen ging es gerade in Corona-Zeiten darum, auch für die Sicherheit von Schülern und Auszubildenden zu garantieren. Der Raumluft kommt dabei eine elementare Bedeutung zu.

Die „Ambi-Familie“ stellte Ulrich Stolz, Bereichsleiter Technik, den Gästen vor. Bei „Ambi-Cube“, „Ambi-Tower“ und „Ambi-Wall“ handelt es sich um Geräte in unterschiedlichen Größen, die alle dasselbe tun: Sie filtern Partikel. Ulrich Stolz: „Die Luft wird von unten eingesaugt, ríngs um das Gerät. Im Gerät wird sie durch zwei Filterstufen geführt und anschließend oben wieder ausgestoßen.“ Die Filter erfassen Partikel, die 20 Mal kleiner sind als die Dicke eines menschlichen Haars.

Den Reinigungserfolg der Geräte aus der „Ambi-Familie“ gibt Keller Lufttechnik mit 99,995 Prozent an. Konkret heißt das: „Nach zehn Minuten ist die Luft im Raum einmal komplett durchgefiltert. Von 10 000 Partikeln sind danach nur noch fünf übrig.“ Zu solchen Partikeln zählen Pollen, Pilze, Milben, Sporen - aber auch Bakterien und Viren. „Das Virus ist für uns ein Feinstaubpartikel“, erklärt Ulrich Stolz. Und mit Feinstaubpartikeln kennt sich das Unternehmen aus: „Wir können diese Stoffe eliminieren.“

Zum Umgang mit Corona empfiehlt Keller Luftechnik deswegen die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken), regelmäßiges Lüften für den CO2-Austausch sowie die Raumluftreinhaltung durch Geräte wie diejenigen aus der „Ambi-Familie“. Ein Förderprogramm des Landes ist bislang aber nicht geplant. vol

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