Kirchheim

Den Blick auf junge Leute richten

Stelle Die Stadt bekommt ein Jugendreferat: Ab Januar teilen sich Kirchheim und der Kreisjugendring Esslingen mit dem Mehrgenerationenhaus Linde einen Experten in Sachen Kinder- und Jugendarbeit.

Oberbürgermeister Pascal Bader (links) unterzeichnet die Förderzusage mit Ralph Rieck, dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings
Oberbürgermeister Pascal Bader (links) unterzeichnet die Förderzusage mit Ralph Rieck, dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings Esslingen, sowie Bettina Pfluger (links) und Christine Kenntner vom Kreisjugendreferat des Landkreises Esslingen. Foto: pr

Ab Januar 2021 wird in Kirchheim ein kommunales Kinder- und Jugendreferat aufgebaut, um die vorhandenen hauptamtlichen Strukturen zu unterstützen und die Kinder- und Jugendarbeit auf eine breitere Basis zu stellen. Ausschlaggebend für die 100-Prozent-Stelle war ein Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2020/2021. „In Kooperation mit dem Landratsamt Esslingen wurde unter Einhaltung der Fördervoraussetzungen des ‚Esslinger Modells‘ bereits im Vorfeld ein Konzept für das Kommunale Kinder- und Jugendreferat in Kirchheim erstellt“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader in einer Pressemitteilung der Stadt. Dabei wurden die vorhandenen Kirchheimer Strukturen wie beispielsweise das Jugendbeteiligungsformat „BePart!“ und das jährliche ­Jugendhearing berücksichtigt.

Um den größtmöglichen Nutzen für die Stadt zu erzielen, wurde beschlossen, die Stelle zu teilen: Sie ist zu 50 Prozent bei der Stadt angesiedelt, die weiteren 50 Prozent werden an den Kreisjugendring Esslingen und das Mehrgenerationenhaus Linde übertragen. Ziel des Kinder- und Jugendreferates ist es, die einzelnen Felder und Akteure weiter zu koordinieren und zu vernetzen und die verschiedenen Formen der Kinder- und Jugendarbeit und der Beteiligungsformate weiterzuentwickeln. Mit der Zustimmung des Gemeinderats und der Unterzeichnung der Förderzusage in Höhe von 50 Prozent der Personalkosten durch den Landkreis Esslingen liegen alle Voraussetzungen für die Stelle vor.

„Die Gestaltung und Entwicklung von kinder- und jugendgerechten Bedingungen für kommende Generationen liegt uns besonders am Herzen, und ich freue mich, dass die vorhandenen Strukturen in Zukunft noch besser gestützt und weiterentwickelt werden können“, meint Oberbürgermeister Pascal Bader. pm

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