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Der größte Teil der Bürger ist über 45 Jahre alt

Die aktuelle Altersstruktur in Notzingen und die Prognose für die nächs­ten Jahre bis 2035 sind im Rahmen des Flächennutzungsplans ebenfalls Thema gewesen. „Derzeit haben wir mehr Bürger ab 45 Jahren aufwärts als jüngere“, sagt Notzingens Bürgermeister Sven Haumacher.

Ein Blick auf die Geburten- und Sterberaten in Notzingen zeigt, dass seit den 2000er-Jahren ein Wandel stattfindet. Von 1990 bis 2000 hat es jährlich im Schnitt noch 40 bis 45 Geburten und nur 25 bis 30 Sterbefälle gegeben. 1999 besuchten noch 199 Kinder die Notzinger Grundschule, aktuell sind es laut Sven Haumacher knapp unter 100. „In 20 Jahren hat sich die Zahl also mehr als halbiert“, betont der Bürgermeister.

Für dieses Jahr sind bis jetzt 22 Geburten in Notzingen zu verzeichnen.Diesen stehen bis dato 21 Todesfälle von Notzinger Bürgern gegenüber. Weitere kämen im Pflegeheim dazu, nicht alle sind allerdings Notzinger. Es sei zu erwarten, dass die Schere in den kommenden Jahren noch weiter auseinander gehe, sagt Sven ­Haumacher.

3650 Menschen leben derzeit in Notzingen. Was die Wohnsituation angeht, so sind rund 1700 Wohneinheiten zu verzeichnen. Im Jahr 1990 waren es 1210. Die Tendenz ist also steigend. In den nächsten Jahren kommt noch das Wohngebiet „Hof­äcker“ mit 41 Bauplätzen und 60 bis 65 Wohneinheiten dazu. Den Ort gerade auch für junge Familien attraktiv zu halten, also auch Wohnland und Arbeitsplätze ausweisen zu können, bleibe ein wichtiger Faktor, betonen die Notzinger Gemeinderatsmitglieder Hans Prell (UKW) und Alfred Bidlingmaier (CDU).eis

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