Infoartikel

Der Kirchenraum

„Diese Roll-ups sind was Neues. Zu verdanken haben wir die Idee meinem langjährigen Mitarbeiter bei der Archäologie-AG, Günther Frey“, erklärte Rainer Laskowski bei der Übergabe anlässlich der Hauptversammlung des Alt-Owen-Förderkreises in der Bernhardskapelle.

 

„Kirchenraum und Geschichte, das ist ein bisschen problematisch. Die Kirchenmitglieder sehen ihre Kirche als Gotteshaus und weniger als Haus der Geschichte. Aber es führt kein Weg dran vorbei: Hier wurde und wird Geschichte geschrieben - und letztendlich ist es ein Glaubensbekenntnis und ein Zeichen, wenn man sich einst in der Kirche bestatten ließ“, sagte Rainer Laskowski. Ihm ist bewusst, dass nicht alle Owener glücklich über den Fund sind. Zu seinem Bedauern musste die Platte aus konservatorischen Gründen wieder unter dem Boden verschwinden. Über den Kompromiss mit den flexiblen Roll-Ups ist er froh: „So können wir die Grabplatte und den geschichtlichen Zusammenhang zeigen.“ Ganz an die Originalgröße kommt das Gebilde nicht ran: Der Stein ist 20 Zentimeter breiter und 60 Zentimeter höher. ih

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