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Die Farben und die Kameras

Es sei im Film immer dunkel, nass und feucht, ob man da nicht depressiv werde, fragte ein Zuschauer nach. Ja, es ist dort ein Regenwald, die regenreichste Region der Erde mit der Welthauptstadt des Regens. Zudem sei der Film farblich sehr zurückhaltend koloriert, erläuterte Sandra Brandl, auf die Möglichkeit der „knackigen“ Nachbearbeitung wurde bewusst verzichtet. „Es ist eine Region, die einen depressiv machen kann, denn das ist alles andere als die Karibik“, sagte Mirjam Leuze, die immer mit Regenschutz für die Kamera und mit Wollmütze unterwegs war.

Wie entstanden die Unterwasser- und Luftaufnahmen? Es gab einen speziellen Unterwasserkameramann, der aus der Perspektive eines Wales oder einer Robbe filmen sollte. Die Luftaufnahmen wurden mit einer Drohne gemacht. „Normalerweise fliegen Drohnen rückwärts“, sagt Mirjam Leuze. „Unsere Aufnahmen sollten aber die Perspektive eines Vogels zeigen. Wir haben es auch mit dem Wackeln der Kamera versucht, aber da ist einem vom Zusehen schlecht geworden.“pd


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