Infoartikel

Die Lernbrücken gibt es im Landkreis quer durch alle Schularten

Anfang Juli hatte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann entschieden, die Lernbrücken einzurichten. Gedacht sind sie für Schüler, die schon vor der Schulschließung Defizite hatten, während des Homeschoolings schlecht oder nicht erreicht wurden beziehungsweise im kommenden Schuljahr voraussichtlich versetzungsgefährdet sind.

Rund 2300 Schüler aus Grund-, Werkreal-, Gemeinschafts-, Real- und Förderschulen im Landkreis Esslingen sind für die Lernbrücken angemeldet. Weiteren 800 Schülern war die Teilnahme empfohlen worden. An 83 Standorten im Kreis werden 180 Lerngruppen eingerichtet. Den Unterricht übernehmen 230 Lehrer, 61 junge Lehrkräfte, die bereits zum 31. August in den Schuldienst eintreten und 25 sonstige Personen.

Gut 1200 Gymnasiasten im Kreis Esslingen nehmen ebenfalls an einer Lernbrücke teil. Laut einer Sprecherin des Regierungspräsidiums (RP) Stuttgart werden für sie an 17 Gymnasien insgesamt 81 Kurse eingerichtet. Berufliche Schulen bieten im Kreis 27 Kurse an. Angemeldet haben sich 279 Schüler. Wie viele Schüler eine Empfehlung erhalten hatten, hat das RP nicht erhoben. ank

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