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Die Reiseroute: 35 000 Kilometer von Kirchheim nach Australien

Die erste Womo-Tour führte das Weltenbummler-Ehepaar bis nach Alaska.Foto: pr
Die erste Womo-Tour führte das Weltenbummler-Ehepaar bis nach Alaska. Foto: pr

Bis Almuth und Hans Ruse im australischen Darwin ankommen, haben die beiden Kirchheimer eine spannende Reiseroute mit zahlreichen interessanten Stopps vor sich: In mehreren Tagesetappen geht es zunächst in die lettische Hauptstadt Riga. Von dort führt die Reise weiter nach Moskau. „Anschließend fahren wir Richtung Süden über Wolgograd bis zum Kaspischen Meer, nach Kasachstan, am Aralsee vorbei nach Usbekistan und dann weiter auf einem großen Stück der Seidenstraße. Letzteres war ein großer Traum von uns“, beschreibt Hans Ruse die Route. Via Kirgistan gelangen die Kirchheimer schließlich nach China. „Dort dürfen wir dann in jeder Provinz nur mit einem Guide fahren. Wir planen dafür sechs Wochen von Mitte Mai bis Ende Juni ein. Zwischendurch muss unser Wohnmobil sogar auf China zugelassen werden, und wir brauchen den chinesischen Führerschein“, erklärt Hans Ruse. Weiter geht‘s dann nach Tibet, wo sie einen Teil des östlichen Himalajas passieren, nach Laos, Kambodscha, das Mekong-Delta, Thailand und Malaysia bis Singapur. Es folgen Sumatra und Indonesien, per Inselhopping mit kleinen Fähren gelangen die Ruses samt Wohnmobil dann schließlich über Bali und Osttimor nach Darwin. Bereits zweimal waren sie für einen etwas längeren Urlaub auf dem fünften Kontinent, zu sehen gibt es dort aber nach wie vor genug, sind sich beide sicher. Innerhalb von vier Wochen wollen sie zunächst von Darwin bis nach Adelaide fahren.

„Insgesamt wollen wir mindestens ein halbes Jahr in Australien verbringen. Die Westküste steht auf jeden Fall auf dem Programm, ebenso wie Philip Island, wo man Pinguinkolonien beobachten kann“, zählt Almuth Ruse auf. Das sei dann ein Stopp, auf den sie sich besonders freue: „Das sind einfach so beeindruckende Tiere, wir haben sie schon auf unserer ersten großen Reise in Patagonien gesehen.“ Sorgen über etwaige Probleme auf der langen Reisestrecke macht sich das Ehepaar keine. Bislang sei noch immer alles gut gegangen. „Respekt habe ich ein wenig vor der Fahrt durch den tropischen Bereich, etwa in Indonesien. Gerade was die möglichen Krankheiten oder die Straßenbeschaffenheiten dort angeht“, sagt Almuth Ruse. Grundsätzlich sei es auf Reisen immer wichtig, achtsam und respektvoll zu sein. Sowohl was die Bevölkerung und Kultur der einzelnen Länder angehe, ebenso aber Punkte wie den jeweiligen Verkehr und seine Regeln: „Wir sind schließlich Gäste in den Ländern, durch die wir reisen.“ Für den Fall, dass man sprachliche Barrieren auch mit Englisch nicht mehr überwinden könne, hat Almuth Ruse einen guten Helfer im Reisegepäck: „Langenscheidts ‚Ohne Wörter-Buch‘ mit 600 Zeigebildern für Weltenbummler. Zur Not geht es auch mit Händen und Füßen.“

Info Den Reiseblog kann man im Internet unter www.hans­undalmuth.de verfolgen.eis

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