Infoartikel

Die wichtigsten Bauvorhaben im Kreis

Mehr als eine Viertelmilliarde Euro - 44 Millionen allein im kommenden Jahr - steckt der Landkreis Esslingen bis 2025 in den Bau von Schulen, Sporthallen und Verwaltungsgebäuden. Ein Teil der Baumaßnahmen ist weit fortgeschritten, anderes ist Zukunftsmusik.

Landratsamt Der Neubau des Esslinger Verwaltungssitzes ist das größte Vorhaben in den kommenden Jahren. Die Kostenschätzungen für den Neubau am alten Standort und eine neue Außenstelle auf dem Plochinger Stumpenhof bewegen sich zwischen 155 und 170 Millionen Euro. Für das Projekt gibt es bisher weder detaillierte Pläne noch einen Baubeschluss. Fertigstellung soll frühestens 2025 sein.

Klinik Plochingen Der Umbau des ehemaligen Kreiskrankenhauses zum Verwaltungsgebäude steht kurz vor dem Ende. Auf dem Stumpenhof sollen noch im kommenden Jahr etwa 300 Landratsamts-Mitarbeiter Platz finden. Kosten: rund 20 Millionen Euro.

Albert-Schäffle-Schule Auf dem Nürtinger Säer steht bereits der Rohbau, Mitte November war hier Richtfest. In den Ersatzbau der kaufmännischen Berufsschule investiert der Kreis 28 Millionen Euro. Mit dem Bezug wird zum neuen Schuljahr 2020 gerechnet.

Bodelschwinghschule Keinen festen Zeitplan gibt es für die Erweiterung und Sanierung der sonderpädagogischen Einrichtung in der Nähe des Nürtinger Freibads. Was das Ganze kosten soll, steht dagegen schon fest: knapp 17 Millionen Euro.

Sporthalle Zell Die neue Halle beim Bildungszentrum in Esslingen-Zell soll 2019 öffnen. Statt einer aufwendigen Sanierung der bestehenden Halle hatte sich der Kreistag dort für einen 5,7 Millionen Euro teuren Neubau entschieden.

Rohräckerschule Das Sonderschulzentrum auf dem Esslinger Zollberg bleibt ein Dauerthema. Sechs Jahre waren für die Generalsanierung geplant. Inzwischen ist klar: Die Bauarbeiten werden zehn Jahre dauern und erst 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten kletterten von zunächst geplanten 43 Millionen auf inzwischen 56 Millionen Euro.bk

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