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Drei Fragen an Rainer Veit, Vorsitzender des Fußballbezirks

Rainer Veit. Foto: pr
Rainer Veit. Foto: pr

Was erwarten Sie vom heutigen Verbandstag?

Ich glaube nicht, dass sich noch irgendwas ändert und die Saison abgebrochen wird. Und ich bin auch weiterhin fest davon überzeugt, dass wir damit den richtigen Weg gehen. Der Großteil der Vereine stimmt uns in dieser Entscheidung ja auch zu. Den Frust und Ärger der restlichen zehn Prozent kann ich aber dennoch nachvollziehen. Nichtsdestotrotz ist der Vorschlag mit den ausgewählten Modalitäten meiner Meinung nach die gerechteste Lösung von allen.

Wie geht es weiter, wenn die Saison aller Voraussicht nach abgebrochen wird?

Da sich die Gegebenheiten weiterhin beinahe täglich ändern, kann ich lediglich den aktuellen Stand wiedergeben. Fest steht jedenfalls, dass am 24. Juni die Staffelleiter-Sitzung stattfindet und wir anschließend hoffentlich einen großen Schritt weiter sind. Der Verband orientiert sich stark an der Regierung und den Lockerungsmaßnahmen. Doch auch wenn die Gesundheit stets Vorrang hat, muss irgendwann das normale Leben zurückkehren. Schulen und Freibäder sind schon auf, selbst Urlaubsflieger starten mittlerweile wieder. Fußball sollte uns da nicht arg viel länger verwehrt werden - zumal Aktivitäten im Freien ja auch nachweislich relativ ungefährlich sind.

Wann ist mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen?

Wenn heute die Saison offiziell abgebrochen wird, entwirft der Verband einen neuen Rahmenterminkalender für die kommende Spielzeit, nach dem sich dann auch die jeweiligen Bezirke richten. Dieser sollte definitiv bis Ende diesen Monats bekanntgegeben werden. Ein Saisonstart ab September ist aber durchaus realistisch. Wir brauchen endlich Gewissheit, schließlich wartet aufgrund der größeren Ligen jede Menge Planung auf uns. max

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