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Drei Fragen an Susanne Eisenmann

1. Welche Herausforderungen sehen Sie in der Gesellschaft?

Wir leben in einer starken Demokratie, mit einer kritischen und freien Presse, wir haben alle Möglichkeiten, die ein demokratischer, sozialer Rechtsstaat bietet. Das ist nicht immer selbstverständlich, man muss dafür arbeiten - zum Teil auch streiten. In vielen Ländern, auch in unmittelbarer Nähe, kämpfen Menschen für diese Errungenschaften. Wir müssen uns klar werden, welche Stärke wir haben und gemeinsam darauf aufbauen.

2. Was hat es mit dem Tag der beruflichen Orientierung auf sich?

Der Tag der beruflichen Orientierung soll die Schüler animieren, sich mit dem Thema ausein- anderzusetzen, damit sie bruchlos und erfolgreich ins Berufsleben einsteigen können. Daher soll jeweils ein ganzer Tag im Jahr in diesem Sinne gestaltet werden. Verschiedene Partner, wie die Agentur für Arbeit, unterstützen diesen Aktionstag.

3. Föderalismus - wie steht die Ministerin dazu?

Den verteidigt sie klar: Wenn wir die zentrale Bildungsverantwortung in Berlin hätten, wären alle gleich schlecht. Die Länder haben sich unterschiedlich weiterentwickelt. Ein föderales System ist inspirierend und fordert den Wettbewerb.

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