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Drei Fragen an Susanne Klaus

Susanne Klaus. Foto: pr
Susanne Klaus. Foto: pr

1. Muss man Lachen wirklich lernen?

Nein, zum Glück nicht. Jeder Mensch kann lachen und liebt es, insbesondere in Zeiten, wenn es uns gut geht. Doch gerade in Zeiten, wenn es uns nicht so gut geht, ist Lachen für Körper, Geist und Seele besonders hilfreich und gesund - gerade jetzt ein sehr aktuelles Thema.

2. Warum ist Lachen so gesund?

Lachen setzt in unserem Gehirn die sogenannten Glückshormone, die Endorphine frei. Und dies geschieht allein schon dadurch, dass wir unsere Mundwinkel und Muskeln im Gesicht bewegen. Zudem stärkt Lachen nachgewiesen das körpereigene Immunsystem und reduziert Stresshormone. Die Atmung wird aktiviert und es kommt zu einer vermehrten Aufnahme von Sauerstoff. Das ganze Herz-Kreislauf-System wird in nur zehn bis 15 Minuten so intensiv trainiert, als würden wir eine halbe Stunde joggen gehen. Das Schmerzempfinden wird gedämpft, denn der Körper schüttet beim Lachen schmerzstillende Stoffe aus. Auch der Blutdruck wird gesenkt und die Selbstheilungskräfte im Körper werden aktiviert. Wir fühlen uns wohl. Zudem ist die starke soziale Komponente des Lachens nicht zu unterschätzen. Lachen und Lächeln verbindet Menschen untereinander. Und das ist für unsere Seele und unser Wohlbefinden ein entscheidender, durchaus überlebenswichtiger Aspekt.

3. Wie oft sollte man am Tag lachen?

Wenn wir täglich zehn bis 15 Minuten am Stück lachen, sind wir für die Herausforderungen bestens gerüs­tet. Um von den gesundheitlichen Vorteilen des Lachyoga zu profitieren, sollte man es einmal in der Woche ausüben. Es gibt inzwischen in vielen Städten Angebote, die man einfach besuchen kann. Man muss sich dabei nicht zu einem Kurs anmelden, sondern nimmt an den Stunden einfach teil.eis

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