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Ein Blick hinter die Kulissen

Gerald Ettwein hatte großen Respekt davor, vor den Dritt- und Viertklässlern aufzutreten. Das merkte man ihm aber nicht an. „Die Erst- und Zweitklässler reagieren auf den kindlichen, clownesken Humor, sie sind instinktiver. Bei den Älteren geht der Humor schon mehr über den Verstand“, erklärt er. Die obere Grenze seiner Zielgruppe sind eigentlich Neunjährige. Dass unter den Viertklässlern auch Zehnjährige sind, hat ihn verunsichert. Denn Gerald Ettwein weiß: Kinder sind ein gnadenloses Publikum. „Aber heute war es schön, sie haben toll mitgemacht“, freut er sich. Fünfmal stand er in der Naberner Zehntscheuer in den vergangenen Tagen auf der Bühne.

Die Auftritte waren Teil des Projekts „Szenenwechsel“, bei dem unter anderem auch die Kirchheimer Volkshochschule und die Buchhandlung Zimmermann mitmachen.

Eckard Brosig ist im Bürgerverein Zehntscheuer Nabern für das Kinderprogramm verantwortlich. Er hat den Schauspieler zum vierten Mal eingeladen und glaubt, dass die Mischung aus Musik und Zauberei dafür sorgt, dass Herr Wunderle bei den Kindern so gut ankommt. Laut Gerald Ettwein ist der Grund für die Begeisterung der Schüler simpler: „Ich bin einfach ein Kindskopf geblieben“, sagt er schmunzelnd.kd

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