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Ein total verrücktes Spiel

Baunach, nächster Gegner der Knights in der Sporthalle Stadtmitte, hat am Sonntag für Gesprächsstoff gesorgt. Die 112:115-Heimniederlage der Franken nach zweimaliger Verlängerung gegen Trier ist die bisher spektakulärste Begegnung der Pro A in dieser Saison.

Besonders tragisch aus Sicht des Tabellenvorletzten: Die Bamberger Talentschmiede brachte einen 23-Punkte-Vorsprung Mitte des dritten Viertels nicht ins Ziel. Mit einem 17-Punkte-Polster ging es ins Schlussviertel, wo Triers Kelvin Lewis zehn Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit einem Vier-Punkte-Spiel der Ausgleich gelang.

Im zweiten Teil der Verlängerung setzte sich aufseiten der Trierer Erfahrung gegen Talent im mit durchschnittlich 19,1 Jahren jüngsten Team der Liga durch. Simon Schmitz, erstligaerprobter Spielmacher der Gladiators, traf per Dreier zum 113:112. Jermaine Bucknor verwandelte nach einem unsportlichen Foul des 18-jährigen Henri Drell beide Freiwürfe in den Schlusssekunden.

In Kirchheim kursierten danach zwei Rechenmodelle: Während die einen froh sind, dass am Tabellenende alles beim Alten bleibt, sieht das der Trainer anders: „Mir wäre lieber gewesen, Baunach hätte gewonnen“, sagt Mauricio Parra. „Mein Blick geht immer nach oben und weniger nach unten.“bk

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