Infoartikel

Eine der ältesten jüdischen Gemeinden

Anfänge Das Museum in Jebenhausen war bei Eröffnung 1992 eines der ersten Museen in Deutschland, die an jüdisches Leben erinnerten, die Kultur vorstellten, bedeutende Menschen in Erinnerung rief, aber auch die Verbrechen an Juden thematisierte. Seinerzeit wurde dem damaligen Oberbürgermeister Hans Haller eine Idee für die leer stehende alte Jebenhäuser Kirche vorgeschlagen. Stadtarchivar Dr. Rueß erinnert sich: „Wir haben eine kleine Konzeption für ein Museum zu einer der ältesten jüdischen Gemeinden im Südwesten vorgelegt, die er sofort unterstützte.“ Zur Ansiedlung von Juden war es gekommen, nachdem die Ortsherren, die Freiherren von Liebenstein, 1 777 jüdischen Familien erlaubten, sesshaft zu werden. Ihre Handelstätigkeit sollte das Dorf beleben; der Plan ging auf.mh/ist


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