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Elfköpfige Jury entscheidet über die besten Ideen

Zum Ablauf Für den Wettbewerb zum Neubau der Schulturnhalle in Weilheim samt Umfeld hat nun die europaweite Bewerbungsfrist begonnen. Sechs Wochen haben interessierte Architekturbüros Zeit, ihre Unterlagen einzureichen. Mitte Februar wird geprüft, welche Büros dabei sind. Abgeben müssen die Teilnehmer ihre Pläne und Modelle bis Mitte April. Im Mai tagt das Preisgericht. Der Bau der Schulturnhalle kann aber voraussichtlich nicht vor 2020 oder 2021 beginnen.

Zur Entscheidung Über die Gewinner des Wettbewerbs entscheidet eine elfköpfige Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern. Unter ihnen befinden sich neben renommierten Architekturbüros und Landschaftsarchitekten auch Stadträte, Weilheims Bürgermeister Johannes Züfle und Stadtbaumeister Jens Hofmann.

Vorgaben Fest steht, dass die neue Turnhalle zwei Felder haben und südlich der jetzigen Halle gebaut werden soll. Bei der Planung und den Ideen für das Gebiet gilt es zu beachten, dass der Schulhof mindestens so groß bleiben soll, wie er jetzt ist. Außerdem braucht es Flächen für eine mögliche Schulerweiterung.

Bürgerbeteiligung Die Anregungen aus der Bürgerveranstaltung werden dem Auslobungstext als Anlage zugefügt und fließen so in den Wettbewerb ein.

Kriterien bei der Auswahl der Arbeiten sind etwa das städtebauliche Konzept, die Einbindung in den Bestand, die architektonische Gestaltung, das Freiraumkonzept, die Innenraumgestaltung sowie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Zur Person Professor Mathias Hähnig führt zusammen mit Martin Gemmeke ein Architekturbüro in Tübingen. Der 60-Jährige lehrt an der Hochschule für Technik in Stuttgart (HfT), sitzt in Gestaltungsbeiräten und übernimmt Wettbewerbsbetreuungen und Preisrichtertätigkeiten. 2017 ist ihm die Honorarprofessoren-Würde der HfT verliehen worden.bil

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