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Ernüchterung am Neckar

Nur noch Theorie Nach der Niederlage am Sonntag müssen sich Frenkie Ignjatovic und die Academics aus Heidelberg vom Saisonziel Play-offs verabschieden. Zwar trennen die vom neunten auf den elften Platz abgerutschten Heidelberger nur zwei Punkte von den Finalplätzen, doch haben mit Baunach, Nürnberg und Chemnitz gleich drei punktgleiche Teams den direkten Vergleich mit den Unistädtern für sich entschieden. Akku ist leer Heidelbergs Coach Frenkie Ignjatovic ist deshalb realistisch: „Für uns ist dieses Saisonende eine große Enttäuschung“, sagt der 49-Jährige, der sechs Jahre lang Trainer in Kirchheim war. Die Niederlage nach zweimaliger Verlängerung am Sonntag gegen die Knights passte da gut ins Bild. Sie setzte den vorläufigen Schlusspunkt hinter eine ganze Serie mit äußerst knapp verlorenen Spielen. In der Mannschaft hat das Spuren hinterlassen: „Die Jungs sind so was von leer, nicht nur physisch, auch mental“, meint der Trainer, der noch bis 2017 einen Vertrag in Heidelberg hat. Turbulente Saison Die Liste prominenter Namen, von denen sich die Heidelberger im Laufe der Saison verabschieden mussten ist lang: Tommy Mason-Griffin, Shy Ely, Johannes Lischka, Aaron Thomas, Marcos Knight. „Wir werden daraus lernen“, verspricht Frenkie Ignjatovic, für den es kaum möglich war, ein eingespieltes Team aufs Parkett zu schicken. Das einzig Positive: „Wir sind finanziell unbeschadet aus dieser Saison gekommen“, sagt der Trainer.bk

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