Kirchheim

Es ist vorbei!

Großprojekt Die Anwohner der Tunnelbaustelle können aufatmen: Es gibt keinen Kalk mehr.

Dieses Bild gehört der Vergangenheit an, denn ab sofort wird nicht mehr gekalkt. Foto: Markus Brändli
Dieses Bild gehört der Vergangenheit an, denn ab sofort wird nicht mehr gekalkt. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Frohe Botschaft für die Anwohner der ICE-Tunnelbaustelle in Kirchheim und Dettingen: Die Kalkstaubzeit gehört nach Aussagen der Bahn der Vergangenheit an. „Die Nordmaschine war wegen Wartungsarbeiten zwei Tage außer Betrieb. Sie steht jetzt am Fuße des Dammbereichs der Autobahn, und wir brauchen keinen Kalk mehr“, sagt Michael Frahm, Teamleiter DB Netze.

Der Kalk wurde zum Binden des Abraum-Materials benötigt. Damit auf der Tunnelstrecke unter der Autobahn kein Hohlraum beim Bohren und damit keine Senkung der A 8 entstand, wurde viel Wasser eingesetzt. Dadurch entstand ein Gesteinsbrei - und der musste mithilfe des Kalks wieder eingedickt werden.

Am heutigen Samstag soll die nördliche Bohrmaschine - dabei handelt es sich um Sibylle - wieder ihre Arbeit aufnehmen. Wanda, ihre baugleiche Schwester, ist ihr immer ein gutes Stück voraus. Sie hat deshalb den kritischen Kilometer, wo die Tunneltrasse direkt unter der Autobahn verläuft, schon länger hinter sich. Zu sehen ist das am schwarzen Jura-Material, das Wanda seit geraumer Zeit ausspuckt - ohne dass Kalk zugegeben wird. Der sorgte in der Vergangenheit für großen Ärger und gesundheitliche Probleme bei den Anwohnern der südlichen Wohngebiete in Kirchheim. Iris Häfner

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