Kirchheim

„Es war eine runde Sache“

Fastenzeit Bei den Onlinetreffen zum Klimafasten waren nur die ohnehin Engagierten dabei. Sie haben vom familiären ­Austausch profitiert. Von Peter Dietrich

Jochen Maier hat sich als Teilnehmer des Klimafastens insektenfreundliche Gehölze für den Garten ­herangezogen. Er sieht sich al
Jochen Maier hat sich als Teilnehmer des Klimafastens insektenfreundliche Gehölze für den Garten ­herangezogen. Er sieht sich als „Gärtner einer weltweiten Hausgemeinschaft“ und somit mit Verantwortung auch für die kleinen Lebewesen - auch für den Schmetterling. Foto: Peter Dietrich

Jede Woche waren etwa 15 bis 20 Teilnehmer dabei, jede Woche ging es um ein anderes Thema - etwa Wasser, Heizen, Ernährung oder Mobilität. Eine Teilnehmerin aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg hatte das Kirchheimer Angebot im Internet gefunden. Beim letzten Treffen am 31. März waren alle rundweg zufrieden. Bewährt hat sich die Vernetzung: Hans Dörr vom Forum 2030 Kirchheim staunte, wie viele gute Positionen und Papiere es in den Kirchen gibt - und fragte sich, ob die denn in den einzelnen Kirchengemeinden alle so bekannt ...

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Resümee und Pläne für das kommende Jahr

„Fasten“ bedeutet nicht nur Verzicht und schlechte Laune. Die wöchentlichen Treffen bewiesen das Gegenteil. Sie waren fröhlich, es wurde auch gelacht und niemand wurde für sein Verhalten oder andere Ansichten schlecht gemacht. Die Teilnehmer empfanden es durchweg als sehr bereichernd, von anderen Menschen zu hören, dass sie an genau denselben Fragen zu knabbern haben als man selbst. Gleichzeitig war es für sie erhelllend, wie sie mit diesen vielen ungeklärten Fragen umgehen und welche Schlüsse sie daraus ziehen. „Alte Hasen“ mancher Themenbereiche merkten, dass auch sie noch etwas lernen können.

Die Onlinetreffen haben die Hemmschwelle gesenkt, doch es hätten mehr Teilnehmer sein dürfen. Deshalb waren sich alle Organisatoren einig, es in der Fastenzeit im nächsten Jahr mit einem Hybridangebot zu versuchen: Am Anfang, in der Mitte und am Ende der sieben Wochen könnte es Präsenztreffen geben, dazwischen wieder Onlinetreffen. Bei 50 Teilnehmern wäre dann wohl kein persönlicher Austausch mehr möglich, aber bei ein paar mehr als in diesem Jahr schon, so die allgemeine Einschätzung. An der Vernetzung über kirchliche Kreise hinaus wollen die Organisatoren festhalten und diese ausbauen. pd