Kirchheim

„FAIR macht Schule“

Kommunalpolitik Schüler der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule wurden zum Dialog ins Rathaus eingeladen.

Jugendliche nahmen am Ratsrund Platz und löcherten die Wirtschaftsförderin mit Fragen. Foto: Carsten Riedl
Jugendliche nahmen am Ratsrund Platz und löcherten die Wirtschaftsförderin mit Fragen. Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Wie fair handelt Kirchheim? Das haben sich die Schüler der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule aufgrund ihrer Aktionstage „FAIR macht Schule“ gestellt. Rede und Antwort stand ihnen Saskia Klinger im Kirchheimer Rathaus. Sie ist bei der Stadt für Wirtschaftsförderung zuständig. Eigentlich sollte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die Fragen der Oberstufler beantworten, aber wegen eines kurzfristigen Termins in rechtlicher Sache, konnte sie nicht am Gespräch teilnehmen. Aber Saskia Klinger konnte die Unklarheiten der Schüler souverän lösen. Einige Fragen wurden im Voraus schon beantwortet. Saskia Klinger hielt gleich zu Beginn des Besuchs einen Vortrag, der gespickt war mit vielen Informationen über die Nachhaltigkeit der Stadt, beispielsweise über die Verbreitung fairer Produkte. Auch die Zukunftsaussichten Kirchheims im Sinne des fairen Handels sprach sie an.

Die Schüler hatten noch weitere Fragen, etwa ob die Stadt Subventionen für Neubauten vergibt, die Photovoltaikanlagen installieren. „Es wird auf jeden Fall Thema werden, aber es ist schwierig, privaten Haushalten Zuschüsse zu geben. Das machen Banken“, lautete die Antwort. Auf die Frage was sie von der „Fridays-for-Future“-Bewegung hält, hat sie eine klare Meinung: „Ich finde es gut, wenn sich junge Leute engagieren und mitreden wollen.“ Lena Bautze


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