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Folgen des Lockdowns sind „nicht absehbar“

Die Umfrage des Landesverbands hat ergeben, dass 17 Prozent der BDS-Mitgliedsunternehmen, die sich daran beteiligt haben, durch den aktuellen Lockdown ihre Existenz gefährdet sehen. Zwar beantworten 47 Prozent diese Frage mit „Nein“. Aber es bleiben 36 Prozent, für die die Folgen des Lockdowns derzeit „nicht absehbar“ sind. Die Zukunft des eigenen Betriebs wurde immerhin in 57 Prozent der Rückmeldungen als „negativ“ bis „sehr negativ“ bewertet.

Zur Bewertung der Umfrageergebnisse schreibt der BDS-Landesverband in seiner Pressemitteilung: „Wenn nur zehn Prozent der kleinen und mittleren Betriebe schließen, die sich derzeit als gefährdet betrachten, würden circa 115 000 Menschen in Baden-Würtemberg ihre Arbeit verlieren.“ Auch diese Menschen dürften dann ihr Konsumverhalten nach unten anpassen und damit weiteren wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Schaden verursachen. Wenn Gastronomie, Kultur und Sport im Lockdown für verzichtbar erklärt werden, weil es sich um Privatvergnügen handelt, hält der BDS dagegen: „Nein, auch das ist Wirtschaft!“ vol


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