Infoartikel

Fragen aus dem Publikum

Wie er zur Sicherung des örtlichen Cap-Markts und einer möglicherweise notwendigen finanziellen Unterstützung stehe, angesichts aktueller Schwierigkeiten weiterer Filialen im Kreisgebiet, lautete eine der wenigen Fragen aus dem Publikum. „Ich finde es gut, dass es den Markt gibt, und es wäre wichtig, dass er weiter besteht“, so Haumacher. Gemeindliche Zuschüsse halte er allerdings für schwierig, allein schon aus rechtlichen Gründen. 20 000 Euro an Zuschuss habe die Gemeinde 2015 bereits einmal geleistet: „Ich bin aber offen für Gespräche.“

Ob die Gemeinde plane, Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufzustellen, wollte ein anderer Bürger wissen. „Das haben wir überlegt, es ist aber eigentlich nicht Aufgabe der Gemeinde, Strom zu verkaufen.“ Zudem sei es nicht so leicht, dafür geeignete Standorte zu finden. „Wenn zum Beispiel die NetzeBW eine Ladesäule aufstellen möchte, wäre das eventuell eine Möglichkeit.“

Ob im Zuge der Landesstraßensanierung auch Fuß- und Radwege berücksichtigt würden, antwortete Haumacher, dass die Radwegeverbindungen im Zuge des kreisweiten Radwegekonzepts erkundet worden seien: „Für einen Radweg selbst hat es an der Stelle keinen Platz, aber eine Idee waren Schutzstreifen auf der Straße. Das finde ich aber tendenziell eher gefährlich in dem Bereich. Geplant ist dafür eine moderne Blitzersäule für den Ortskern, um den Verkehr zu verlangsamen.“

Was in Sachen Gasversorgung geplant sei, ob künftig Flüssiggas und Erdgas gekoppelt würden, so lautete eine Nachfrage angesichts des aktuell geschlossenen Gaskonzessionsvertrags. „Im Baugebiet Letten gibt es derzeit Flüssiggasleitungen, an die sehr viele Haushalte angeschlossen sind. Technisch wäre in den Leitungen auch Erdgas möglich, das ist aber Sache der Gasversorger. Der bereits länger bestehende Gaskonzessionsvertrag läuft auch noch ein paar Jahre“, erläuterte Haumacher.eis

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