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Freibäder feilen am Betrieb in Corona-Zeiten

Nur Online-Tickets, eine Beschränkung der Besucherzahl und der Angebote sowie Abstandsregeln - all das gehört zurzeit zum Freibad-Alltag. Nachdem die Betreiber in den vergangenen Wochen erste Erfahrungen mit dem Ausnahmezustand gesammelt haben und die Corona-Verordnung weitere Lockerungen ab Juli vorsieht, gibt es nun auch einige Neuerungen, die das Schwimmen gehen angenehmer machen sollen.

Das Kirchheimer Freibad fährt nach wie vor im Zweischichtbetrieb mit je 480 Besuchern. Gearbeitet wird daran, das Buchungssystem so einzurichten, dass der Platz eines Badegastes, der früher geht, wieder zur Verfügung steht. In absehbarer Zeit sollen die Duschen wieder öffnen - für maximal zwei Personen. Security-Mitarbeiter überwachen die Regel. Auch die Rutsche wird stundenweise aufgemacht. Am Kiosk werden Tische und Stühle aufgestellt, und auch Schließfächer stehen bald wieder bereit. Die Fahrradabstellplätze können die Besucher schon jetzt wieder nutzen.

Im Weilheimer Freibad gibt es vom 6. Juli an einige Änderungen, nachdem Stadt und Betriebsleitung ein Zwischenfazit gezogen haben. Die Besucherkapazität wird von 150 auf 200 Personen erhöht. Der Preis für Erwachsene reduziert sich von 4,50 Euro auf 3,50 Euro. Jugendliche zahlen dann 2 Euro statt 2,50 Euro. Die Abendschicht wird um eine halbe Stunde verlängert. Sie beginnt künftig schon um 17.30 Uhr und endet wie gehabt um 20 Uhr. An schönen Tagen ist übrigens auch der Foodtruck vor Ort.

Das Lenninger Freibad öffnet erst am 6. Juli. Geplant sind zwei Schichten mit je 100 Badegästen.bil

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