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Fürs Harpprechthaus wird ein Pächter gesucht

Das Harpprechthaus auf der Schopflocher Alb ist seit Mitte März geschlossen. Das Haus gehört dem Deutschen Alpenverein (DAV), Sektion Schwaben. Es war für seine schwäbische Küche weit über die Region bekannt - und soll es auch in Zukunft wieder werden. „Wir sind seit Februar beziehungsweise März sehr intensiv auf der Suche nach einem Pächter“, sagt Florian Mönich, Geschäftsführer des DAV, Sektion Schwaben. Es ist jedoch schwierig, einen geeigneten Pächter für das Haus zu finden. „Der muss gut zu uns passen - und die schwäbische Mentalität kennen“, sagt er.

Im Jahr 1935 wurde das markante Haus eröffnet und hat seinen Namen vom Gründer der Sektion Schwaben, Theodor Harpprecht. Eine Erweiterung erfolgte 1965 und 1988 wurde eine Pächterwohnung angebaut. In den Jahren 1993/94 wurde der komplette Übernachtungsbereich neu gestaltet. „Wir hatten in all den Jahren sieben Pächter. Familie Eisele war 32 Jahre im Haus und hat es richtig nach oben gebracht“, lobt Florian Mönich. 2016 ging diese Ära zu Ende - aus gesundheitlichen Gründen, denn die 16-Stunden-Tage in der Saison gingen dem Ehepaar an die Substanz.

Übernachtungen sind im Harpprechthaus und in der benachbarten Gedächtnishütte - ein Matratzenlager für Selbstversorger - möglich. Es kann über die Stuttgarter Geschäftstelle, Telefon 07 11/76 96 36-6 oder E-Mail info@alpenverein-schwaben.de gemietet werden.

„Wir sind in aussichtsreichen Gesprächen mit möglichen Pächtern“, blickt Florian Mönich positiv in die Zukunft. Mit Hochdruck arbeitet die Sektion Schwaben daran, einen neuen Pächter für das Harp­prechthaus zu finden, damit es in Schopfloch wieder schwäbische Küche gibt. ih

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