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Hoher Krankenstand im Land

Kleiner Piks mit großer Wirkung
Kleiner Piks mit großer Wirkung. Symbolbild

Beim baden-württembergischen Gesundheitsministerium in Stuttgart sind seit Beginn der Grippe-Saison 2017/18 , also seit der 40. Kalenderwoche des Vorjahrs, landesweit bislang 12 861 Grippe-Fälle gemeldet worden. Die Behörde geht damit von einer vergleichbar starken Influenzawelle wie im gleichen Zeitraum des Vorjahrs aus, in dem 12 941 Influenza-Fälle gemeldet worden waren.

Der aktuelle Trend „spricht weiterhin für eine starke Grippewelle“, heißt es aus Stuttgart. Mit 3 197 Fällen in der Faschingswoche hat das Landesgesundheitsamt die bisher höchste Anzahl an Influenza-Fällen verzeichnet, die jemals innerhalb einer Woche gemeldet wurde. Für die laufende Woche wurden mit Stand vom Mittwoch bereits 1 444 Fälle übermittelt.

Deshalb empfiehlt das Landesgesundheitsamt weiterhin die Grippeimpfung, für die es in Baden-Württemberg keine Alterseinschränkung gibt. Die Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg übernehmen allerdings nur bei Hochrisikopatienten die Kosten für den Vierfachimpfstoff, der gegen das derzeit dominante Influenza-B-Virus besser zu wirken scheint, als der von der Kasse bezahlte Dreifachwirkstoff. Derzeit werden auf alle Altersgruppen gesehen 66,65 Prozent der Grippe-Fälle im Land von Erregern des B-Typus verursacht. In der Altersgruppe 0 bis 9 Jahre liegt sein Anteil bei 42,2 Prozent (Stand: 21. Februar 2018). Wer überlegt, sich noch impfen zu lassen, kann sich weitere Informationen auf der Webseite des Robert Koch Instituts abrufen.

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