Infoartikel

Immer weniger Spieler und Mannschaften

Die Zeiten, in denen im Bezirk Esslingen hochklassiges Tischtennis geboten wurde, sind vorerst vorbei. Nach dem Rückzug des TTC Frickenhausen aus der 2. Bundesliga und des TSV Wendlingen aus der Verbandsliga hält nur noch der VfL Kirchheim in der Oberliga im überregionalen Vergleich die Bezirksfahnen hoch. Auch bei den Frauen gehen immer weniger Teams an den Start und zeugen von einem massiven Rückgang der Spielerzahlen.

Im Bezirk Esslingen macht sich das besonders deutlich bemerkbar: Während die Bezirksliga und die Bezirksklassen der Herren noch voll besetzt sind, gehen in der Kreisliga A nur neun Teams pro Gruppe an die Tische, in der B-Klasse sind es teils nur acht Mannschaften und in der C-Klasse gibt es statt vier nur noch drei parallele Gruppen. Aufsteigen kann am grünen Tisch quasi jeder, die Ergebnisse rücken in den Hintergrund.

Mitschuld an dieser Entwicklung geben viele den unzähligen Regeländerungen, die in den vergangenen 20 Jahren auf die Tischtennisspieler einprasselten. Zuletzt wurde das Material der Spielbälle von Zelluloid auf Plastik umgestellt. Und die neuen Bälle weisen immer noch erhebliche Unterschiede in den Spieleigenschaften untereinander, aber auch im Vergleich zu den alten Zelluloidkugeln auf. Da der Einsatz der neuen Plastikbälle aber noch nicht verpflichtend ist, kommen auf die Spieler Woche für Woche teilweise komplett unterschiedliche Bedingungen zu. Spätestens zur Saison 2019/20 ist der Plastikball dann für alle Pflicht.mb

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