Kirchheim

In Wernau sind die Narren los

Fasnet Zum Umzug am kommenden Samstag haben sich mehr als 70 Gruppen mit über 3 200 Hästrägern angekündigt.

Faschingsumzug Wernau, Fasching, Fasnet
Am 2. März steigt wieder der Faschingsumzug in Wernau. Foto: Markus Brändli

Wernau. Ab dem schmotziga Doschdig am 28. Februar haben die Narren Wernau wieder fest im Griff: Dann hallt wieder der Narrenruf „Hecka, Heala! - Hoi, hoi, hoi!“ durch die Straßen. Höhepunkt der „tollen Tage“, ist der große Umzug, der am Samstag, 2. März, um 14 Uhr beginnt. Daran beteiligen sich über 70 Narrengruppen mit gut 3 200 Hästrägern und Guggenmusikern aus ganz Baden-Württemberg und der Schweiz.

Harte Alkoholika sind tabu

Für Essen und Trinken ist gesorgt. Im Rahmen der Aktion „Feiern mit Vernunft! - Fasnet ist mehr als Vollrausch!“ gibt es aber bis zum Ende der Straßenfasnet keine harten Alkoholika. „Der Umzug ist für uns als Verein natürlich immer das Highlight der Fasnetsaison. Wir erwarten wieder mehrere 10 000 Zuschauer“, sagt Marcel Reith, Erster Zunftmeister der Wernauer Narren. Ob aus Richtung Stuttgart oder aus Kirchheim kommend, ist die Anreise bequem im 30-Minuten-Takt mit der S-Bahn möglich. Außerdem gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe der Umzugsstrecke. Der Umzug führt vom Vereinshaus Löwen, Eulenberg 1, über die Kirchheimer Straße bis zur Wilhelmstraße und beträgt rund einen Kilometer. „Zusammen mit der Stadt Wernau, der Polizei, den Rettungskräften von Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie den Gastronomen sind wir bestens vorbereitet“, betont Marcel Reith.

Zu der seit 1983 bestehenden Narrenzunft „Wernauer Narren“ gehören die fünf Maskengruppen Baur, Brotloible, Heckarutscher, Geesgassdeifl, Laichleshex, die Guggenmusikgruppe die Bodenbachsymphoniker sowie die beiden Einzelfiguren Till und Büttel. Der Verein hat 570 Mitglieder. Der Narrenruf „Hecka, Heala! - Hoi, hoi, hoi!“ erinnert in spöttischer Weise an die beiden ehemaligen Ortschaften Pfauhausen und Steinbach, aus denen Wernau entstanden ist. pm

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