Kirchheim

Innovationen sind stets willkommen

Preis Kirchheim ist mit zwei anderen Städten als „gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden.

Kirchheim. Kirchheim ist von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Ein interkommunales Projekt der Städte Kirchheim, Filderstadt und Nürtingen überzeugte beim bundesweit einmaligen Landeswettbewerb „Start-up BW local“ mit seinem Konzept zur Gründungsförderung. „Nachdem Kirchheim bereits wiederholt als mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung ausgezeichnet wurde, ist dies ein weiterer Beweis für die Unternehmerfreundlichkeit unserer Stadt“, freut sich Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker.

Gemeinsam hatten die drei Städte die Erarbeitung einer Konzeption zur Förderung von Start-up-Unternehmen beauftragt. Im Rahmen dessen wurde unter anderem der Workshop „Gründungsfreundliche Kommune“ kreiert, um zusammen neue Ideen zu entwickeln, wie mögliche Gründer in der Region zukünftig bestmöglich unterstützt werden können. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zeigte sich begeistert über die große Resonanz auf den Landeswettbewerb: „Wir möchten Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas machen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir dies auch in der Fläche des Landes entfalten.“

Kommunen mit großem Beitrag

Die Kommunen leisteten als wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige einen enorm wichtigen Beitrag für das gesamte Land. Der Wettbewerb habe sein Ziel erreicht, flächendeckend Kommunen zum Thema Gründung und Unternehmertum zu sensibilisieren, so die Wirtschaftsministerin. Dabei sei eine bemerkenswerte Bandbreite an Aktivitäten in den vorgestellten Konzepten deutlich geworden. Die Kommunen und interkommunalen Projekte, deren Konzepte die stärkste Dynamik in einem weiteren Ausbau von Gründungsvorhaben erwarten lassen, präsentieren ihre Konzepte nun erneut beim „Start-up BW Summit 2019“ am 1. Februar 2019 auf der Landesmesse Stuttgart.

Dort werden die siegreichen Beiträge dann unter Einbeziehung des Publikums ermittelt. Den Gesamtsiegern wird eine zweijährige Projektförderung für die Umsetzung mit einem Gesamtvolumen von jeweils bis zu 100 000 Euro in Aussicht gestellt. Nach der noch aktuell laufenden ersten Runde der Jahre 2018 und 2019, soll der Wettbewerb, der vom Wirtschaftsministerium mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag, Städtetag, Gemeindetag sowie dem Industrie- und Handelskammertag durchgeführt wird, anschließend im Jahr 2020 erneut stattfinden.pm

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