Kirchheim

Job-Rotation an der Vereinsspitze

Hauptversammlung Im Vorstand des Verschönerungsvereins mischt sich ein neues Gesicht unter alte Bekannte.

Der neue Vorstand des Verschönerungsvereins. Foto: pr
Der neue Vorstand des Verschönerungsvereins. Foto: pr

Kirchheim. Martin Lude ist neuer Vorsitzender des Verschönerungsvereins Kirchheim (VvK). Er tritt in die Fußstapfen von Philipp Reuff, der dem Verein als Mitglied des Ausschusses erhalten bleibt. Überhaupt stand die Hauptversammlung im Zeichen der Veränderung, auch bei den langjährigen Vorstandsmitgliedern Dr. Christoph Miller und Dirk Kreiser im Ausschuss. Der bisherige Schriftführer Lars Weller übernahm das Amt als erster Stellvertreter. Dr. Frank Bauer rückte als zweiter Stellvertreter und Jürgen Lewak als Schriftführer aus dem Ausschuss in den Vorstand nach.

Es gab viel Lob und Dank für Geleistetes - auch in anderen Funktionen des Vereins, wo wichtige Aufgaben übergeben wurden. Stichwort Geleistetes: Das Spektrum reicht hier von der Beschilderung der VvK-Sitzbänke über die Einweihung des Schmuckstückes „Geeshäusle“ bei Jesingen, die Veranstaltung „Fachwerk im Wandel der Zeit“ bis zur Realisierung der Infotafeln im Naturschutzgebiet Wiestal mit Rauber. Die Veranstaltung endete mit einem Vortrag von Dr. Frank Bauer, Leiter der Abteilung Kultur der Stadtverwaltung, über das neue Konzept für das Städtische Museum. Neben den architektonischen Veränderungen stellte er die künftige Nutzung als „kultureller Mittelpunkt“ von Kirchheim heraus.

Der neue Vorstand möchte die Arbeit fortsetzen, jedoch auch neue „Duftmarken“ setzen: Martin Lude kennt als Stadtführer die Wahrnehmung Einheimischer und Auswärtiger. Im Hain der Kulturen herrsche nicht nur gute Kultur. „Mann könnte diese schöne Grünanlage aufwerten und einem breiteren Publikum zugänglich machen“, schlägt Lude vor. Beispielhaft nennt er einen Bouleplatz wie auf der Esslinger Burg. Am Schlossplatz rund um das Schloss bündelten sich die dazugehörigen historischen Gebäude. Dies sei eine „plakative Beschriftung“ wert. „Die Schlossmauer mit dem Garten auf den Kasematten sollte wieder für alle Kirchheimer zugänglich sein“, findet der neue Vorsitzende. ml

Anzeige