Infoartikel

Kalktuff und Klimawandel

Die Verkarstung, die im Geopark Schwäbische Alb viele Naturdenkmäler hervorgebracht hat, ist auch temperaturabhängig. Die Ausfällung und Ablagerung des Kalktuffs vollzieht sich im Sommer stärker als im Winter, denn je weiter das Quecksilber nach oben steigt, desto schneller verflüchtigt sich das Kohlendioxid aus dem Kalkwasser, das Kalk aus dem Juragestein der Alb herausgelöst hat. Mit Blick auf den Klimawandel könnte es im Albvorland zu stärkeren Kalkablagerungen kommen, folgert Geologe Roland Krämer: „An den Sinterterrassen im Bachbett am Ortsrand von Gutenberg wird sich künftig also mehr Material ablagern.“dh

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