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Keine Furcht vor Zipser

Der Lehrfilm „Best-of-Paul-Zipser“ durfte bei den Knights während der Trainingswoche im Schrank bleiben. Die Furcht vor einem Aufeinandertreffen mit dem deutschen Nationalspieler, dessen Wechsel in der NBA von den Chicago Bulls zu den Brooklyn Nets im Januar geplatzt war, hielt sich dann doch in Grenzen.

Zipser ist gebürtiger Heidelberger. Der 24-Jährige hielt sich während der Transfer-Verhandlungen am Olympiastützpunkt in seiner Heimatstadt fit. „Er hat drei Wochen mit uns trainiert und uns dabei entscheidend geholfen“, sagt Heidelbergs Coach Frenkie Ignjatovic. „Einer wie Paul hebt das Niveau im Training auf ein ganz anderes Level.“

Ignjatovic hatte zuvor mit einem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag in der Lokalpresse für Gesprächsstoff gesorgt. „Wenn er zu einem Wechsel in die Pro A bereit wäre, würden wir ihm keine Steine in den Weg legen“, wurde Heidelbergs Coach in der Rhein-Neckar-Zeitung zitiert. Zu einem Zeitpunkt, als das Transferfenster noch für zwei Wochen offen stand.

Aus dem Coup wurde - wenig überraschend - nichts. Zipser, der 2012 von Heidelberg zu den Bayern wechselte, hat inzwischen beim spanischen Erstligisten in Burgos unterschrieben. bk

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