Kirchheim

Kirchheim rüstet sich für die Zukunft

Digitalisierung Die Breitbandversorgung nimmt Fahrt auf. In vielen Teilen der Stadt liegen bereits Glasfaserkabel.

Die Bauarbeiten für die Glasfaserversorgungim Kruichling habenbegonnen. Foto: pr

Kirchheim. Kirchheims Bürgermeister Stefan Wörner, verantwortlich für die städtische Digitalisierungsstrategie, ist mit dem Glasfaserausbau in der Stadt zufrieden. Trotzdem gebe es noch viel zu tun, um die Ziele zu erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für den Breitbandausbau haben die Gigabit Region Stuttgart GmbH, an der auch die Stadt Kirchheim beteiligt ist, und die Deutsche Telekom eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie soll sicherstellen, dass bis 2025 alle Unternehmensstandorte und die Hälfte der privaten Haushalte einen gigabit-fähigen Anschluss haben. Bis 2030 sollen es 90 Prozent sein. Zudem werden die Voraussetzungen für den Mobilfunkstandard 5G geschaffen.

Mit Beginn der Bauarbeiten im Gewerbegebiet Kruichling werde ein erster großer Schritt zur Anbindung an das Glasfasernetz unternommen. Die rund ein Kilometer lange Trasse ist gegraben. Im nächsten Schritt werden die Hausanschlüsse hergestellt und die Glasfaserkabel bei den Kunden eingebaut. Doch nicht nur im Kruichling geht der Ausbau voran: In Jesingen werden zwei Gewerbebetriebe ans Glasfasernetz angebunden. Vorbereitet wurde die Versorgung auch im Zuge der Bauarbeiten in Ötlingen und im Kirchheimer Stadtzentrum.

Im aktuellen Abschnitt des Sanierungsgebietes Ortsmitte Ötlingen werden in der Stuttgarter Straße zwischen „Am Wasen“ und dem Ötlinger Rathaus Mini-Leerrohre, sogenannte Micropipes, installiert. Die verlegt die Telekom bis an die Grundstücksgrenzen. In den abgeschlossenen Bauabschnitten in der Ortsmitte Ötlingen, in Teilen der Dettinger Straße, des Schafhof- und des Ginsterwegs hat die Stadt Leerrohre im Gehweg und in der Straße mitverlegt. Im Steingau-Quartier, An der Wollspinnerei und im Henriettengarten haben die künftigen Bewohner Glasfaseranschlüsse bis ins Haus. Gewerbebetriebe, ein Ärztezentrum und eine berufliche Schule im Bereich der Steingau- und Henriettenstraße wurden bereits ans Breitband angeschlossen. pm

Details zur Digitalisierungsstrategie gibt es auf www.kirchheim-teck.de/digitalisierung

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