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Kirchheim und Weilheim planen Mehrweg-Box

Take-away-Essen in Wegwerfverpackungen aus Plastik, Styropor oder Pappe - auch das verursacht jede Menge Müll. In Kirchheim und Weilheim machen sich Gastronomen, Metzgereien, Cafés und Imbisse nun gemeinsam mit den Stadtverwaltungen Gedanken über ein Mehrweg-Pfandsystem für den Mittagstisch zum Mitnehmen.

In Kirchheim hat es einen von der Stadt lancierten Unternehmerdialog zum Thema Mehrweggeschirr gegeben. Das Ergebnis: „Drei Metzgereien haben sich auf zwei mögliche Modelle für Pfand-Essensboxen geeinigt und testen sie“, sagt Robert Berndt, Pressesprecher der Stadt Kirchheim. Eventuell könnte schon Anfang März eine Entscheidung für ein Modell fallen, dem sich weitere Metzgereien anschließen wollen. „Die Herausforderung besteht darin, nachhaltige Lösungen zu finden, die den Anforderungen der unterschiedlichen Akteure gerecht werden“, sagt Dr. Beate Arman, Klimaschutzbeauftragte der Stadt. Wichtig sei eine hohe Akzeptanz: „Nur durch das Engagement von vielen können wir einen Beitrag leisten, um die Umwelt weniger zu belasten.“

In Weilheim laufen die Überlegungen zu Mehrweggeschirr ebenfalls auf Hochtouren. Angestoßen hat sie der Weilheimer Gastronom Jesse Burgmann. „Es wäre toll, wenn sich die großen Anbieter von Mittagstisch bei uns auf eine gemeinsame Mehrweglösung einigen könnten“, sagt er. Für Mitte März hat die Stadt Weilheim infrage kommende Betriebe zu einem Gespräch eingeladen. Jesse Burgmann hat verschiedene Schüsselsysteme im Blick und wird sie dabei vorstellen. „Ich hoffe, dass wir dieses Jahr noch etwas anschieben können“, sagt er. bil

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