Infoartikel

Kunsttherapeutische Arbeit eröffnet neue Wege

Ihre Erfahrungen mit dem Projekt hat Kerstin Starkert dokumentiert. „Durch die kunsttherapeutische Arbeit ist es möglich, Menschen, die in großer Not sind und schwere Gefühle erleben wie Trauer, Verlustängste oder Sorgen um die Zukunft, sehr gut zu begleiten“, sagt sie. Traumatisierte Menschen könnten bei der Bewältigung dieser seelischen Verletzung konstruktiv begleitet werden. Der Kurs schafft Raum für ihre Bedürfnisse und gibt ihnen Halt.

Durch den Kurs ist für die Teilnehmer künstlerische Arbeit möglich, die eine Brücke schlägt zwischen der eigenen Vergangenheit und der Gegenwart, in der sie jetzt leben. „Diese Arbeit hilft ihnen, Wege zu gehen, die fast unerträglichen inneren Spannungen auszuhalten und zu überwinden, die sie mit Worten nicht formulieren können. Betroffene können neue Beziehungen auch zur eigenen Geschichte wagen und finden so weiteren Halt in ihrem aufgewühlten Leben“, so Kerstin Starkert. ih


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