Infoartikel

Lehrerverbände schlagen Alarm

Einen „Salami-Lockdown“ befürchtet der Deutsche Lehrerverband. Er hatte gemeldet, dass sich zurzeit 300 000 Schülern in Quarantäne befinden. Ende September seien es nur 50 000 gewesen.

Mehr Schutzmaßnahmen lautet deshalb die Forderung des Lehrerverbands. In die gleiche Kerbe schlägt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis Esslingen. Ihr Anliegen ist es, dass wieder halbe Klassen im Wechsel an der Schule und zu Hause unterrichtet werden.

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) decken sich in vielen Punkten mit den Forderungen der Lehrerverbände. So empfiehlt das Institut, ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 die Klassen wieder zu verkleinern, damit 1,5 Meter Abstand gehalten werden können. Auch Maskentragen für Grundschüler steht auf der Liste der RKI-Schutzmaßnahmen.

Weitere Vorschläge der GEW im Kreis Esslingen sind: Bis Weihnachten größere kirchliche und öffentliche Räume für den Unterricht zu nutzen, CO2-Messegräte aufzustellen, den Einsatz von Raumluftfiltern zu prüfen und notfalls den Unterricht zu kürzen .bil

Anzeige