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Lenninger würden mit Hornung gerne verlängern

Verein streckt Hand aus Mit einem offenen Bekenntnis zu Markus Hornung geht die SG Lenningen vor Weihnachten in Gespräche über die Zukunft des Trainers. „Ja, wir wollen ihn halten“, sagt SG-Abteilungsleiterin Silvia Klein, die bestätigt, dass erste Sondierungsgespräche bereits stattgefunden hätten. „Es passt alles“ Noch vor Weihnachten wollten sich alle Verantwortlichen der SG noch einmal gemeinsam an einen Tisch setzen, um gemeinsame Ziele zu formulieren. „Markus leistet hervorragende Arbeit, aus unserer Sicht passt alles“, sagt Klein, die davon ausgeht, dass Hornung erst in der neuen Saison die Ernte der diesjährigen Aufbauarbeit wird einfahren können. Nur Übergangslösung Hornung dagegen hält sich bisher noch bedeckt. Der 40-jährige Ex-Coach der Zweitliga-Handballerinnen aus Nellingen hatte schon bei seiner Zusage im Frühjahr angedeutet, dass er als Trainer in Lenningen nur an eine Übergangslösung denke. Der Grund: Zeitmangel aus beruflichen und privaten Gründen. Flexibler Rahmen Er wolle zum jetzigen Zeitpunkt nichts ausschließen, sagt Hornung. „Ich lebe hier und werde dem Handball in Lenningen sicher verbunden bleiben, egal in welcher Funktion.“ Um als verantwortlicher Trainer weitermachen zu können, müssten die Rahmenbedingungen passen. Damit meint Hornung vor allem den zeitlichen Rahmen, der flexibler gestaltet werden müsse. „Brutaler Spagat“ Der 40-Jährige ist neben seinem Hauptberuf gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin in den Gastronomiebetrieb auf dem Unterlenninger Sulzburghof eingebunden. „Das ist zeitlich ein brutaler Spagat“, sagt Lenningens Coach. „Egal, welche Entscheidung ich am Ende jedoch treffe, es hat nichts mit der Mannschaft oder dem Tabellenstand zu tun.“ Klarheit im alten Jahr? Aus Sicht des Vereins und seines Trainers gibt es mehrere Modelle, die dazu beitragen könnten, dass Hornung bleibt. Eines davon sieht vor, Assistenztrainer Bruno Rieke mehr Verantwortung zu übertragen. „Darüber werden wir in den kommenden beiden Wochen reden“, sagt Silvia Klein. Spätester Zeitpunkt für eine Entscheidung ist Ende Februar. Doch so lange will die Abteilungschefin die Sache nicht hinauszögern: „Ich hoffe, dass wir das im alten Jahr noch hinbekommen.“

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