Infoartikel

Masken schützen unterschiedlich gut

Masken der Klasse FFP2, aber auch Masken der Klassen N95 oder KN95 sind nach Angaben der Gesellschaft für Aerosolforschung in Köln sowohl für den Selbst- als auch den Fremdschutz effizient, sofern sie kein Ausatemventil haben. Masken mit einem solchen Ventil dienen einem Positionspapier der Gesellschaft zufolge nur dem Selbstschutz „und widersprechen daher dem Solidaritätskonzept, dass Mitmenschen durch kollektives Maskentragen geschützt werden“.

Einfache Masken aus Stoff oder chirurgische Einweg-Masken filtern einen Teil der Partikel und Viren aus der Luft heraus. Dadurch sinkt deren Konzentration und damit das Infektionsrisiko. Ausgeatmete Aerosolpartikel sind nach Angaben der Gesellschaft für Aerosolforschung durch anhaftende Feuchtigkeit relativ groß, auch einfache Masken können sie daher recht effizient zurückhalten. Aber: In der Raumluft schrumpfen die Partikel - und können beim Einatmen durch einfache Masken hindurch gelangen. FFP2-Masken sind dichter und filtern so mehr und auch kleinere Partikel.

Zwei Coupons für je sechs Masken werden in drei Wellen versendet: Zuerst an Personen ab 75 Jahren, dann an Menschen ab 70 Jahren sowie an solche mit bestimmten Erkrankungen und Risikofaktoren, an dritter Stelle stehen alle ab 60 Jahren. Kassenpatienten und privat Versicherte werden automatisch angeschrieben. Pro Set müssen zwei Euro zugezahlt werden.ez

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