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Masken sorgen nicht für Kohlendioxid-Vergiftung

Seit Bekanntgabe der Maskenpflicht kursieren in den sozialen Medien wieder verstärkt Inhalte, in denen behauptet wird, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sei gesundheitsschädlich. Teilweise stammen diese Videos schon aus dem vergangenen Jahr. Damals hatten einige Nutzer Selbstversuche mit Kohlendioxid-Messgeräten gemacht, um zu belegen, dass durch das Bedecken von Mund und Nase angeblich eine deutlich erhöhte Kohlendioxid-Belastung unter der Maske entsteht, die zu Gesundheitsschäden führen könne.

Das ist jedoch nicht der Fall, heißt es beim Umweltbundesamt, das den Versuch nachgestellt hat. Messgeräte für die Raumluft seien für die Art der Messung, wie sie in den Videos durchgeführt wird, nicht geeignet. Eine Ansammlung gesundheitlich bedenklicher Mengen Kohlendioxid unter OP-Masken könne nicht stattfinden, da das Luftvolumen unter der Maske und die Dichtigkeit des Mundschutzes zu gering seien. adö


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