Kirchheim

Miteinander statt gegeneinander

Umwelt Die CDU Teck hinterfragt das Volksbegehren gegen das Artensterben. Die Landwirtschaft sei Teil der Lösung.

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Symbolbild

Kirchheim. Ein Volksbegehren, das die Gesellschaft spaltet und die Landwirtschaft als einen wichtigen Teil der Kulturlandschaft diskriminiert, lehnt die CDU Teck gemäß einer Pressemitteilung entschieden ab. Artensterben sei eine besondere Herausforderung, die nur Hand in Hand mit der Landwirtschaft angepackt werden könne. „Um unsere Lebensgrundlage zu sichern, braucht es einen Dialog zwischen Naturschutzverbänden und Landwirtschaft, der einen breiten Konsens schafft“, so Wilfried Veeser von der CDU Teck.

Die Landwirtschaft demnach als Teil der Lösung zu sehen, ist nach Meinung der CDU der richtige Weg. So müssen auch die zahlreichen Kritikpunkte der Landwirtschaft, insbesondere der bäuerlichen Familienbetriebe, ernst genommen werden, die die wertvolle Kulturlandschaft in Baden-Württemberg pflegen.

Was sind die negativen Folgen für die regionale Landwirtschaft und wie können diese abgefedert werden? Basierend auf dieser Frage hat der CDU-Landwirtschaftsminister Peter Hauk gemeinsam mit Grünen-Umweltminister Franz Untersteller ein Eckpunktpapier erstellt, welches eine Vielzahl der Forderungen aus dem Volksbegehren aufgreift, gleichzeitig aber auch die Umsetzbarkeit und den Schutz der bäuerlichen Familienbetriebe in den Blick nimmt: „Wir brauchen mehr Anstrengungen für den Klimaschutz und gegen das Artensterben. Doch diese Aufgabe muss gesamtgesellschaftlich gelöst werden und darf nicht auf dem alleinigen Rücken der Landwirtschaft ausgetragen werden“, meint Natalie Pfau-Weller von der CDU Teck. pm

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