Infoartikel

Nachhaltigkeit und der Weilheimer Forst

Gebiete Der Weilheimer Wald ist in sechs Distrikte eingeteilt. Die Fläche, auf der Bäume stehen, umfasst 311 Hektar.

Holzarten Rund 20 Prozent des Weilheimer Walds besteht aus Nadelbäumen. Die meisten davon sind Fichten, dann folgen Douglasien, Kiefern und Lärchen. Beim Laubholz machen die wertvollen Eichen aktuell etwa 14 Prozent aus. Künftig sollen es bis zu 20 Prozent sein. Zwölf Prozent entfallen auf die ebenfalls nachgefragten Eschen, die allerdings massiv durch das Eschentriebsterben bedroht sind.

Nachhaltigkeit Der Begriff, der heute in so vielen Bereichen verwendet wird, stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Geprägt wurde er 1713 vom Oberberghauptmann in Kursachsen, Hans Carl von Carlowitz, als wegen der Waldvernichtung große Holznot herrschte. Er forderte, nur so viel Holz abzubauen, wie auch wieder nachwachsen kann.

Forsteinrichtung Gesichert werden soll diese Nachhaltigkeit durch eine mittelfristige Planung und Betriebsabschätzung, der so genannten Forsteinrichtung. Sie wird alle zehn Jahre verabschiedet. In Weilheim steht die Zehn-Jahres-Planung dieses Jahr wieder an. bil

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