Kirchheim

Nicht alle Schulen staffeln den Beginn

Corona Weil in den Bussen vor allem morgens Gedränge herrscht, hat Landrat Heinz Eininger einen entzerrten Unterrichtsstart empfohlen. Manche Schulen tun sich mit der Umsetzung schwer. Von Anke Kirsammer

Eng wie immer geht es beim Einsteigen in die Schulbusse zu. Versetzte Unterrichtszeiten könnten Abhilfe schaffen. Foto: Carsten
Eng wie immer geht es beim Einsteigen in die Schulbusse zu. Versetzte Unterrichtszeiten könnten Abhilfe schaffen. Foto: Carsten Riedl

In den Schulen wird peinlich auf Abstand und Hygiene geachtet und darauf, dass sich die verschiedenen Klassen in den Pausen nicht mischen. Doch vor und nach dem Unterricht drängen sich die Jugendlichen aus allen Schulen dicht an dicht in den Bussen. Auf neun Linien, darunter die Verbindung von Kirchheim nach Nürtingen, setzt der Landkreis Esslingen wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus nun sogenannte Verstärkerbusse ein. Vom Land werden sie erst gefördert, wenn in den Schulbussen sämtliche Sitz- und 40 Prozent ...

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Statt der Teckbahn fahren zurzeit Busse

Weil die Bahn mit einem hohen Krankenstand bei den Lokführern kämpft, müssen seit Donnerstag letzter Woche die Schüler aus dem Lenninger Tal auf Busse ausweichen. Das gilt auch in der kommenden Woche. Für den Zug um 6.52 Uhr, der bis zu 300 Schüler nach Kirchheim bringt, fuhren anfangs lediglich zwei Ersatzbusse. „Die waren schon in Oberlenningen so voll, dass manche stehen mussten“, erzählt ein Sechstklässler. „Dass die Busse nicht reichen, haben wir der Bahn gemeldet“, sagt die Geschäftsführerin des Weilheimer Busunternehmens Fischer, Sybille Bauer. Jetzt fahren zur morgendlichen Stoßzeit drei Busse als Ersatz für den Zug. Verantwortlich für die Kapazität ist die Bahn. „Natürlich sind wir davon abhängig, wie viel Fahrzeuge und Personal das Partnerunternehmen hat“, so ein Sprecher.

Genügend Fahrer zu finden, die bereit sind, morgens nur für eine Stunde zu arbeiten, ist Sybille Bauer zufolge nicht einfach. „Für Mitarbeiter, die von zu Hause eine 20 Kilometer lange Anfahrt haben, ist das nicht lukrativ.“ Wären die Schulen beim Unterrichtsbeginn und Schulschluss flexibler, wäre den Busunternehmen viel geholfen. Das gelte auch sonst, aktuell wegen Corona aber ganz besonders.ank