Kirchheim

Ohne Glück kein Selbsttest

Corona Eigentlich sollten sie längst in großer Zahl auf dem Markt sein: Corona-Schnelltests für Laien. Die Realität sieht jedoch anders aus. Der Teckbote hat ausprobiert, wo Schnelltests schon zu haben sind. Von Antje Dörr

Schnelltests für Laien sind bisher noch Mangelware.Foto: Carsten Riedl
Schnelltests für Laien sind bisher noch Mangelware. Foto: Carsten Riedl

Rund zwei Wochen ist es her, dass ein großer Discounter erstmals Schnelltests für Laien unters Volk gebracht hat. Nach kürzester Zeit waren alle Packungen ausverkauft, viele Kunden schauten in die Röhre. Gibt es mittlerweile mehr Schnelltests zu kaufen? Und wo? Wir haben es ausprobiert.

Der erste Weg führt zu Aldi Süd in der Schlierbacher Straße. Es ist 8.45 Uhr, der Laden ist voll mit Menschen, die sich mit Lebensmitteln eindecken. Ich stelle mich ohne Einkaufswagen in die Schlange. ...

ndU da ndis is,e rihnet erd ebeehPiigxlslsac - spweielesta elecnhttssl.S chI hecesil uz dne neernad sa.esKn roDt shtei es hcnti reschthcel ua.s Die rheNcgaaf eistnch theeu enrmgo tnhic uz nes.i 949,2 oEru ssmu cih e,ehalbzn nnda die lhctehaSc tmi den füfn sTets iadrn ir.m rTefrfe iclegh ebmi rteesn rheVscu.

rG elfeeit rudwe chno nm htnrseisaHct tivtrebee ichs ebi elScses,tthln erab retsieerhnlbsea rfaeg cih in edr tSdta .anch ieB der geireroD DM in der Kierircehmh nabhe Kn,uend edi neein A-gTnnestite fukean lwloen, irdtzee ocnh knei tgas edi nserieKaisr und end pKo.f eJedr tezeiw Knedu afger anch dne snete,ctshlSl aebr es eeins nhco eekni ekgnm.eom atgs iNrsu e. geweni tSchetir nfetent,r ibe erd eiSenhcrd kAteoeph Meca,h igbt es imriehnm eneni cticilkhbL. emnmeokb tesr Wheoc atgs ide .airMebienitrt eclsetsnShlt llttesbe sei shcno orv cWoen,h gerefltie nwodre ies irbehs earb its.nch

Acuh ibe der rieoDgre in edr ieircrKhhme gibt es lukeatl neiek hStnlstesecl uz k.nfaue eWr nAafgn der ceWho dtro thangrcegfa ht,a hatet irnelgalds tgseDani rneaw esstT es bei .lülerM nnWa hsbNccauh mt,okm knan ied reenitbaiMitr ihnct s.aegn sind sehr lehcwe m,rhnbuzemkeoe raeb ads nvo snrneeu efntreLneia agst ei i.Bes red errgDoei onmnaRss im nzCeatrNn-e nnka ichs edr Kuden den Weg nnheii hlcgie ers:pan nisd eerusn Csbntret-esSosatol tklealu thnic hmre se ufa emnei ldi,chS sad am gnnEaig

iEn woekcSrtk fiete,r ibe dre inenhpe-oP,uikgAt setiw ien iScdlh arafud ,inh adss mna ihcs heir ttsene snasel nna.k sshlceeltntS naLie tbig es dejcho isbhre e.keni onrmeg sellon ise regitefel so der erei.bairttM

tFa iz: Eienn oSsonllaenhrt-etcC zu ttnregr,ae tsi brshei rWe chsi sad enreGen nrpesa ll,wi nnka eiolnn auf ied eSuhc h,gnee smsu nadn irelnlgdas mit efineztreieL erecnh.n

So funktioniert der Test

15 Antigen-Tests zur Selbstanwendung haben bisher vom Bundesinstitut für Arzeinmittel und Medizinprodukte die Sonderzulassung erhalten. Egal, ob die Probe aus der Nase entnommen wird oder ob es sich dabei um Spucke handelt: Die Probe wird auf ein Testkit übertragen. Darauf befinden sich Antikörper, die an ein Sars-CoV-2-spezifisches Eiweiß andocken können. Ist dieses Eiweiß vorhanden, reagieren die Antikörper mit ihm, und auf dem Testfeld bildet sich ein zweiter Streifen. Das heißt: Der Getestete ist positiv. Betroffene sollten grundsätzlich danach noch einen PCR-Test machen, denn bei Schnelltests kommen falsch-positive Ergebnisse relativ häufig vor.

Vorsicht ist auch bei einem negativen Ergebnis geboten. Schnelltests sind immer nur eine Momentaufnahme, weil sie größere Virusmengen benötigen, um eine Infektion anzuzeigen. Zu Beginn einer Infektion ist die Virenmenge jedoch kleiner. Abstand halten und Maske tragen ist also weiterhin notwendig. adö