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Rote Zahlen sollen eine Ausnahme bleiben

Das ordentliche Ergebnis - die entscheidende Kennzahl für die Genehmigung des Haushalts - fällt in Weilheim 2019 wohl negativ aus. Das ist allerdings kein Beinbruch, wie Stadtkämmerer Dennis Bräunle erläutert. „Wir haben die letzten Jahre immer positiv abgeschlossen“, sagt er. Insgesamt haben sich fast acht Millionen Überschuss angehäuft. Das Minus von rund 1,2 Millionen Euro lässt sich also ohne Schwierigkeiten ausgleichen. Außerdem soll der Exkurs in die roten Zahlen ein Ausrutscher bleiben. „Wir rechnen damit, dass die Ergebnisse in den Jahren 2020 bis 2022 wieder positiv sind“, so der Kämmerer.

Erklären lässt sich der Sturz unter null im kommenden Jahr mit zwei Phänomenen. „Zum einen sind die Investitionen von zwölf Millionen Euro wirklich sehr hoch“, sagt Dennis Bräunle. Zum anderen greift der berüchtigte Zwei-Jahres-Rhythmus. Erwirtschaftet eine Gemeinde ein sehr gutes Ergebnis, so muss sie zwei Jahre später dafür „büßen“. Nach einem außerordentlich guten Jahr 2017 fallen in Weilheim rund 1,3 Millionen Euro mehr an Kreis- und Finanzausgleichsumlage an als 2018. „Das entspricht etwa unserem Minus“, so Bräunle.bil


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