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Rund ums schottische Nationalgetränk

13 Millionen Fässer sind in Schottland im Gebrauch. 11,7 Milliarden Liter Whisky gibt es auf Reserve und in Schottland derzeit über 130 Destillerien.

„Die meisten Leute wollen Whiskys ab sechs Jahren. Zehnjährige sind sehr lebhaft, die mit 14 bis 18 Jahren sehr harmonisch und abgerundet, ab 21 Jahren muss man aufpassen, was man für einen trinkt, denn die nehmen manchmal zu viel Gerbsäure auf“, erfährt man von Alec Farrell.

Für Einsteiger empfiehlt er milde „Lowlander“-Sorten aus der Region zwischen Edinburgh und Glasgow. Danach kommen die Whiskys aus der fruchtbaren „Speyside“-Region in den Highlands. Die von den Inseln sind rauchiger und torfiger und damit kräftiger.

Ein Blended Malt ist eine Mischung aus verschiedenen Single Malt Whiskys. „Dadurch kann man die Geschmacksrichtung steuern“, erklärt Alec Farrell. Ein Single Malt ist im Vergleich dazu eine Sorte aus einer einzigen Brennerei.

Mit etwas Übung erkennt man bei den verschiedenen Sorten nach und nach immer mehr Geschmacks- und Duftnuancen. „Die Nussigkeit kommt beispielsweise von der Gerste, der Vanillegeschmack von den Bourbon- oder Eichenfässern, Toffee ‒ also die Karamellnote durch das sogenannte Toasten der Fässer und dem anschließenden Abschaben der Oberfläche“, nennt Alec Farrell Beispiele. Kostet man einen Whisky, rät der Profi: einen ersten kleinen Schluck nehmen, „langsam im Gaumen kreisen lassen und nach sechs Sekunden schlucken.“ Nach und nach wird sich der Geschmack dann entfalten. eis

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