Kirchheim

Schüler lernen in den Ferien

Bildung Kirchheim, Plochingen und Weilheim erhalten den Zuschlag für Sommerschulen, wo Grundlagen gestärkt werden sollen.

Kirchheim. Die landesweit 42 Standorte der Sommerschulen stehen fest. Das Kultusministerium hat sämtliche Anträge bewilligt und acht Grundschulen als weitere Standorte ausgewählt. In Kirchheim ging der Zuschlag an die Raunerschule sowie an die Teckrealschule. In Weilheim profitiert die Realschule und in Plochingen die Burgschule vom Angebot.

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„An den Sommerschulen erhalten Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf passgenaue Lernangebote und einen Motivations-schub für einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr“, erklärt der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann.

Die Sommerschule öffnet vom 3. bis 7. September ihre Pforten. Sie richtet sich hauptsächlich an Jugendliche der Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule, die in Deutsch, Mathematik oder Englisch Unterstützung benötigen. Qualifizierte Lehrkräfte unterrichten die Kinder und Jugendlichen täglich in kleinen Gruppen. Ein Rahmenprogramm ergänzt die schulischen Lerninhalte und stärkt die sozialen und interkulturellen Kompetenzen der Schüler. Angeboten werden Aktivitäten, etwa in Sport, Musik, Natur und Umwelt, Technik, Kunst und Kreativität. Für Weilheim und Kirchheim ist das Evangelische Jugendwerk Kirchheim Partner. In Plochingen bietet die GARP ein Rahmenprogramm an.

Insgesamt profitieren in diesen Sommerferien rund 1 100 Schüler aus Baden-Württemberg von dem Angebot. Erstmals werden die Sommerschulen als Pilotprojekt auch an acht Grundschulen getestet. Dabei wird im Rahmen der Qualitätsoffensive ein besonderer Fokus auf die Schlüsselkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen gelegt.

„An Grundschulen werden die Grundlagen für den späteren Bildungserfolg gelegt. Deshalb ist es konsequent, dass wir prüfen, wie wir das Potenzial der Sommerschulen auch dort nutzen können“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Die PH Ludwigsburg begleitet das Pilotprojekt an den Grundschulstandorten wissenschaftlich. In jedem Regierungsbezirk gibt es jeweils zwei Grundschulstandorte.pm