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Schuldenberg bleibt 2016 unangetastet

Keine Neuverschuldung Mit dem gestern vorgelegten Haushaltsplanentwurf für 2016 überschreitet der Landkreis Esslingen zum ersten Mal die 500-Millionen-Euro-Marke, was das Gesamtvolumen betrifft. Eine Neuverschuldung ist im kommenden Jahr nicht vorgesehen. Allerdings auch kein weiterer Abbau. Der Schuldenberg soll mit 189 Millionen Euro unverändert bleiben und erst ab 2017 weiter abgetragen werden. 25 Millionen für Investitionen Dadurch bleibt Geld für die Sanierung und Modernisierung von Schulen und Verwaltungsgebäuden, für Baumaßnahmen an Kreisstraßen oder auch die Erweiterung des Angebots im öffentlichen Nahverkehr. Die Generalsanierung der Schulsporthallen wird vorerst verschoben.Für Investitionen sind im Jahr 2016 insgesamt rund 25 Millionen Euro veranschlagt. Sozialausgaben steigen Mit einem Anstieg von 13,4 Prozent machen die Ausgaben für die soziale Sicherung die größte Kostensteigerung aus. 231 Millionen Euro gibt der Kreis dafür aus. 98 Prozent der von den Kommunen finanzierten Kreisumlage fließen in diesen Bereich. So viel wie zuletzt 2011. Nach einer Senkung um zwei Prozentpunkte im Vorjahr, soll die Kreisumlage wieder um 2,1 auf 35,6 Punkte steigen. Die Mehreinnahmen in Höhe von 21 Millionen Euro will der Kreis zur Deckung eines erwarteten Defizits bei den Kosten für die Flüchtlingsunterbringung verwenden. Mehr Steuereinnahmen Dank der anhaltend guten Konjunktur steigt das Aufkommen bei der Grunderwerbssteuer um vier Millionen auf insgesamt 33 Millionen Euro. Ein Plus von 18,4 Millionen Euro sind im Haushalt durch höhere Ausgleichszahlungen des Landes verzeichnet.bk


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