Coronavirus

Schutzkleidung wird zur Mangelware

Pandemie Landrat Eininger und IHK-Präsident Baumann bitten die Unternehmen im Kreis um Unterstützung.

Schutzkleidung wird knapp. Foto: Markus Brändli

Kreis Esslingen. In einem gemeinsamen Brief haben sich das Landratsamt und die IHK-Bezirkskammer Esslingen an die Unternehmen im Landkreis gewandt. „Die Mitarbeiter der Kliniken, des Rettungsdienstes, die niedergelassenen Ärzte sowie Alten- und Pflegeheime im Landkreis Esslingen brauchen Ihre Unterstützung“, schreiben Landrat Heinz Eininger und IHK-Präsident Heinrich Baumann. Die Mitarbeiter im Gesundheitswesen würden bei der Versorgung von Corona-Patienten derzeit Außergewöhnliches leisten, betonen Eininger und Baumann.

Angesichts der täglich weiter anwachsenden Fallzahlen zeichne sich bereits in Kürze ein Engpass an Atemschutzmasken des Typs FFP-2 oder -3 und der medizinischen Schutzkleidung sowie an Nitril-Handschuhen ab. Zudem seien bereits zugesagte Lieferungen auf dem Transportweg hängen geblieben und verzögern sich. Daher bitten Landkreis und IHK die Unternehmen im Landkreis um Hilfe bei der Beschaffung der dringend benötigten Schutzausrüstung:

„Uns ist bewusst, dass dies ein ungewöhnlicher Schritt ist“, betont Landrat Heinz Eininger. „Oberste Priorität hat für uns der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um eine möglichst optimale und dauerhafte Versorgung der Patienten gewährleisten zu können“, so der Landrat. Mit dem Aufruf verbinde man die Hoffnung, den Gesundheitseinrichtungen im Kreis für eine kritische Übergangszeit schnell und pragmatisch Schutzausrüstung aus den Unternehmen zur Verfügung stellen zu können. „Vielleicht haben wir auch in dieser akuten Notlage in unserem Landkreis Firmen, die mit schwäbischem Tüftlergeist zu neuen Lösungen kommen“, so IHK-Bezirkskammerpräsident Baumann.pm

Firmen, die Masken, Schutzkleidung oder Handschuhe beisteuern können, werden gebeten, sich bei den Medius-Kliniken zu melden unter info@medius-kliniken.de

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