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Sichtbare Tattoos sind "unerwünscht"

Bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen sind „Tätowierungen, die durch die branchenübliche Kleidung nicht verborgen werden können, unerwünscht“, sagt Pressesprecher Ulrich Unger. Im Arbeitsvertrag sei ein Tattoo-Verbot zwar nicht festgehalten, allerdings werde „im Mitarbeiterhandbuch eine Empfehlung ausgesprochen“.

Die Volksbank Kirchheim-Nürtingen handhabt das ähnlich: „Im Haus haben wir uns vor einiger Zeit auf einen Dresscode geeinigt, der vorsieht, dass Tätowierungen verdeckt sind. Bei unserer Volksbank gab es bislang keinerlei Probleme mit diesem Thema“, sagt der Volksbank- Vorstandsvorsitzende Wolfgang Mauch.

Für Polizeibeamte waren sichtbare Tattoos ein großes Tabu - bis zu diesem Jahr: „Seit dem 1. Januar dürfen Polizeibeamte an Ober- und Unterarmen und den Händen dezente und inhaltlich nicht zu beanstandende Tätowierungen im sichtbaren Bereich tragen“, so Carsten Dehner vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.

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